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                                                                                                     Musikverein Denkendorf

                                                                                                                 Chronik


Im Jahre 2009 jährt sich der Gründungstag der ersten Blaskapelle Denkendorfs zum 90. Male. Man schrieb also das Jahr 1919, kurz nach dem ersten Weltkrieg.

Der erstmalige Unterricht damals wird in Ingolstadt von Musikmeister Zierau erteilt. Da damals dorthin noch keinerlei Verkehrsverbindungen besteht, muß diese Strecke hin und zurück mit dem Fahrrad bewältigt werden, ehe nach 2 Jahren der Unterricht in Denkendorf stattfinden kann. Gründungsmitglieder sind Karl und Josef Brandstetter, Johann und Ludwig Link, Johann Riedl sowie unser verstorbenes Ehrenmitglied Johann Schießl. Später gesellen sich noch Michael Heggenberger, Clemens Geyer, Johann Stigler und Nikolaus Zagler zu der munteren Truppe.

 


ca. 1925

 

So spielt man drauf los, sei es bei Hochzeiten, Beerdigungen, Tanzveranstaltungen und sonstigen Anlässen. Recht lang dauern manchesmal diese Einsätze, oft gar mehrere Tage, so wird erzählt, ob ausschließlich zum Musizieren – das sei dahingestellt, zumal man vom Spielen ja auch Durst bekommt und man damals auch noch mehr Zeit hat. Bis dann, bedingt durch den zweiten Weltkrieg, die Kapelle auseinander geht.

 

Aber just nach Kriegsende - im Jahre 1949 - schickt sich Johann Schießl an, das Musizieren in Denkendorf wieder aufleben zu lassen und eine Blaskapelle neu zu gründen. Bassist Michael Heggenberger und Nikolaus Zagler machen von der alten Kapelle noch mit und können einige junge Dorfburschen zum Mitmachen begeistern. Es sind dies Schießl Georg, Wittmann Konrad, Gietl Adolf, Grimm Gerhard, Sperber Hermann, Spitz Ludwig, Gebhard Hugo und Riedl Franz.

Johann Schießl übernimmt deren Ausbildung und schon bald können die ersten Auftritte stattfinden. So ist man wieder zu allerlei Anlässen rund um Denkendorf musikalisch mit von der Partie.

Diese Zeit ist jedoch von großer Armseligkeit geprägt, so daß so mancher für einen Arbeitsplatz die Heimat verlassen und sich in einer der mehr oder weniger nahe gelegenen Großstädte niederlassen muß, oder zumindest unter der Woche fern des Heimatdorfes ist. Folglich hat die neugegründete Kapelle auch diesmal keine Überlebenschance und kann nicht lange bestehen.

 

Doch Johann Schießl läßt sich nicht entmutigen. Bereits 1959 appelliert er an den Nachwuchs und bildet eine Jugendkapelle aus. 16 Jungen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren folgen seinem Aufruf und gehen bei ihm in die "Musiklehre".

Nach kurzer, doch intensiver Schulung, tritt Johann Schießl schon bald mit seiner Jugendkapelle wieder öffentlich auf und bereichert Veranstaltungen jeglicher Art mit seiner musikalischen Begleitung.

Doch bald erkennt Johann Schießl die Schwierigkeit, Jugendliche auf Dauer für das Musizieren begeistern zu können, denn aufgrund der für die Jugend typischen Interessensschwankungen hängt der Eine oder Andere sein Instrument bald wieder an den berühmten Nagel.

 

 

 

Doch bevor die Kapelle diesmal wiederum nicht mehr spielfähig geworden wäre, gründet Johann Schießl im Jahre 1969 abermals eine neuformierte Jugendkapelle. 33 Jungen und Mädchen sind diesmal mit von der Partie, darunter Claus Zagler, welcher als einziger von der ursprünglichen Jugendkapelle übriggeblieben ist. Im Laufe der Zeit wächst die Truppe auf 41 Musiker an. Auch Leo Jakob aus der vorherigen Jugendkapelle schließt sich dieser Kapelle wieder an. 

In diesem Kalenderjahr 1969 tritt die Kapelle auch dem Mittelbayerischen Musikbund bei, Johann Schießl wird 2. Präsident dieses Verbandes. Im Jahre 1973 erfolgt durch den Zusammenschluß der Verbände der Beitritt zum Ober- und Niederbayerischen Musikbund.

 

Ein Jahr später, im Jahre 1974, wird in Denkendorf dank des enormen Engagement´s seitens Johann Schießl im Ortskern ein Festplatz eingerichtet, auf welchem noch im gleichen Jahr, mit Denkendorf als Gastgeber, das 5. Mittelbayerische Bezirksmusikfest gefeiert werden kann. 11 Verbandskapellen und 2 Gastkapellen erfüllen Denkendorf drei Tage lang mit Blasmusik. Mitwirkende sind damals die Blaskapelle Worblingen (am Bodensee) und die Blaskapelle Thurmansbang (Bayerischer Wald), mit der man noch längere Zeit in Verbindung bleibt. 

Gestärkt mit Selbstvertrauen aufgrund des gelungenen Musikfestes, geht man noch im gleichen Jahr daran, aus der Kapelle einen Verein zu gründen, zumal die Vergangenheit gezeigt hat, daß eine Person - selbst mit größtem Einsatz - für die vielfältige Arbeit mit der Kapelle überlastet ist.

 

 

Am 17. November 1974 findet daraufhin im Gasthaus Hundsdorfer die Gründungsversammlung statt, Claus Zagler als stellvertretender Dirigent der Kapelle fungiert dabei als Versammlungsleiter und kann erfreulicherweise 39 Gründungsmitglieder begrüßen.

Johann Schießl legt den Anwesenden dar, welche Aufgaben der Verein in Zukunft übernehmen soll. So sollte das oberste Gebot sein, die Blasmusik zu erhalten und zu fördern. Der Noten- und Instrumentenkauf, das Ordnen der Finanzen, die Entgegennahme von Aufträgen usw., dies alles würde in Zukunft Aufgabe des Vereins und dessen Vorstandschaft sein.

Als Name des Vereins einigt man sich auf die Benennung "Musikverein Denkendorf". Zum 1. Vorstand wird Rupert Finkenzeller aus Irfersdorf gewählt. Den Posten des 2. Vorstandes übernimmt Josef Götz, 1. Kassier wird Georg Schießl, Georg Binder fungiert als 1. Schriftführer.

Johann Schießl erklärt sich bereit, im Verein auch weiterhin als Dirigent und Ausbilder zur Verfügung zu stehen. Weiter einigt man sich, sich nicht nur auf Blasmusik zu konzentrieren, sondern auch andere musikalische Sparten anzubieten.

 

Bereits ein Jahr später, 1975, veranstaltet der Musikverein am 9. und 10. August sein 1. Sommerfest auf dem Denkendorfer Festplatz. Dieses Fest wird lange zu einer festen Einrichtung im örtlichen Veranstaltungskalender. Nicht zuletzt durch diese alljährliche Veranstaltung wird der Verein finanziell unabhängiger und kann Anschaffungen weitgehend selbst bestreiten.

In dieser Zeit beginnt Johann Schießl mit dem Akkordeon-Unterricht, 1976 wird Schießl Ehrendirigent der Blaskapelle und gibt den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Claus Zagler weiter. 

 

Nachdem der Musikverein gegründet ist und auch der Wunsch nach einer Gesangsgruppe schon länger in den Köpfen einiger Mitglieder besteht, kommt es am 15. August 1975 zur Gründungsversammlung einer Männergesangsgruppe im Musikverein. Anfänglich gehören dieser Männergesangsgruppe 16 Männer an, die 2. Vorstand Josef Götz durch Haustür-Anwerbung gewinnen konnte. Für die Ausbildung und Leitung des Männerchores kann der ehemalige Konrektor an der Denkendorfer Volksschule, H. Anton Gröger, überredet werden.

 

 

Als Probenraum wird zu dieser Zeit ein Klassenzimmer im damaligen alten Schulhaus genutzt, welches später als Trauungszimmer des Rathauses verwendet wird. Nach 3-monatiger Probenarbeit kann der Männerchor bereits am 16. November 1975, dem damaligen Volkstrauertag, seinen ersten öffentlichen Auftritt wahrnehmen, als man nach dem Gottesdienst am Kriegerdenkmal singt.
Bis Jahresende folgen noch zwei weitere Auftritte: bei der Weihnachtsfeier des Musikvereins und an Silvester im Altenheim.
In den folgenden Jahren werden es immer mehr Sänger, sodaß die Männergesangsgruppe mitunter bis zu 28 Sänger zählt. 

 

Im März 1978 kommt es im Verein zu einem Vorstandswechsel. 1. Vorstand wird Josef Götz, Georg Binder übernimmt den Posten des 2. Vorstandes, Kassier bleibt Georg Schießl und zum Schriftführer wird Erwin Mühlbauer gewählt. In diesem Jahr kann der Verein bereits 150 Mitglieder registrieren.

Ebenfalls in diesem Jahr besucht man erstmals den Musikverein Denkendorf bei Stuttgart, mit dem uns seither eine enge Freundschaft verbindet. 

 

1979, ein Jahr später, erhält Johann Schießl für seine langjährigen Verdienste die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Denkendorf, doch sollte dies keineswegs symbolisch für das Ende seiner unermüdlichen Tätigkeiten stehen. So beginnt er in genau diesem Jahr abermals mit der Ausbildung einer Jugendkapelle von ca. 45 Jungmusikern.

 

Im Jahre 1980, eingeleitet durch den Denkendorfer Arzt Christian Holtz als Vorsitzenden des heimatlichen Kulturausschusses, findet der erste Besuch unserer Blaskapelle im Moskauer Stadtteil "Krasnaja Presnja" statt, wo sie unter anderem sogar dem deutschen Botschafter in der russischen Hauptstadt ein Ständchen aufspielt. Somit sind die Mitglieder der Denkendorfer Blasmusik Mitbegründer einer Freundschaft, die bis heute währt. 

In Zusammenarbeit mit dem Kulturausschuss spielen dann in den nächsten Jahren Mitglieder der Denkendorfer Blasmusik in Thailand, China, Kanada, Mexiko, Venezuela und fast auch jährlich in ihrer 2. Heimat Moskau auf.

 

Im Jahre 1980 löst Rudolf Christoph Georg Schießl als Kassier und Ludwig Patschnig Erwin Mühlbauer als Schriftführer ab.

 

Im folgenden Jahr – 1981 - kann der Verein die Fa. Spengler aus Gaimersheim für den Akkordeon- und ab 1982 auch für den Orgel-Unterricht verpflichten. Ebenfalls 1981 veranstaltet der Verein mit seinen Kapellen das 1. Denkendorfer Musikantentreffen.

 

1982 übernimmt Peter Reinecke von Ludwig Patschnig den Posten des Schriftführers, im selben Jahr muß Johann Schießl aus gesundheitlichen Gründen mit der Ausbildung der Jugendkapelle aufhören. Mit ihm geht der Mann in den Ruhestand, der den Grundstein für die Blasmusik in Denkendorf gelegt hat. Dem Musikverein bleibt nur, ihm großen Dank zu sagen für seine jahrzehntelangen Bemühungen, in Denkendorf eine bodenständige Blasmusik zu etablieren.

Beide Kapellen werden nun von Claus Zagler musikalisch betreut. Treten die Musikgruppen getrennt auf, so übernimmt meist Hans Schaumann aus Kirchbuch die Leitung der Jugendkapelle. Einen weiteren Höhepunkt der Vereinsgeschichte stellt das an Pfingsten 1984 in Denkendorf ausgerichtete 15. Mittelbayerische Bezirksmusikfest dar. 20 Verbandskapellen und 3 Gastkapellen geben sich damals an 4 Tagen in Denkendorf ein Stelldichein. In diesem Jahr feiert Johann Schießl, unser Ehrendirigent und Ehrenbürger der Gemeinde Denkendorf, seinen 80. Geburtstag.

 

1985, 1 Jahr später, löst Helga Fuchs Rudolf Christoph als Kassier ab. Damit wird Helga die erste aktive Musikerin im geschäftsführenden Vorstand.

 

Ab 1986 kann Anton Gröger, der Mitbegründer des Männerchores, aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Männergesangsgruppe nicht mehr weiter ausüben. Glücklicherweise erklärt sich Arno Hornung bereit, diese Aufgabe fortzuführen.

 

 

 

Ebenfalls 1986 spielt unsere Blasmusik im Rahmen einer "Bayerisch – Italienischen Woche" in Verona. 

Von 1986 bis 1988 leitet Dietmar Götz die Jugendkapelle und zieht mit seiner Truppe 1987 abermals in südliche Gefilde, um Triest 1 Woche lang mit bayerischen Urtönen zu verwöhnen.

Da jedoch bei der Denkendorfer Blasmusik immer mehr Musiker aufhören und durch Nachwuchsmusikanten aus der Jugendkapelle ersetzt werden müssen, kann diese Jugendkapelle nicht länger bestehen und man einigt sich, künftig als "Denkendorfer Blasmusik" mit nur einer Kapelle aufzutreten.

 

Im Jahre 1989 spielt die Blasmusik anläßlich einer "Bayerisch – Ungarischen Wirtschaftswoche" in Budapest. Im gleichen Jahr gestaltet die Kapelle in St. Lègier am Genfer See/Schweiz 2 Tage lang ein Bierfest, wobei die Männergesangsgruppe die Blaskapelle auf ihrer Reise begleitet, so daß dies zu einem unvergeßlichen Ausflug aller Aktiven wird.

Auch hier, wie auf allen bisherigen Reisen, kann man folgendes feststellen: Spricht man auch nicht dieselbe Sprache, die Musik überwindet alle Barrieren und macht es einfach, Freundschaften auf der ganzen Welt zu knüpfen. Zu dieser Zeit zählt der Verein bereits fast 300 Mitglieder.

 

Nach 12 Jahren Tätigkeit als 1. Vorstand tritt Josef Götz im März 1990 zurück. Bei der Neuwahl wird Georg Binder zum 1. Vorstand, Peter Reinecke zum 2. Vorstand, Helga Fuchs zur Kassiererin und Reinhard Schießl zum Schriftführer gewählt. Damit ist Reinhard der 2. aktive Musiker im geschäftsführenden Vorstand. Nach langem "Für und Wider" schafft man in diesem Jahr eine große Verstärkeranlage und einen Anhänger für deren Transport an.

Man einigt sich, das bis dahin alljährlich am Denkendorfer "Patroziniumsfest St. Laurentius"  stattfindende Sommerfest auf eine Woche nach Pfingsten zu verlegen und diese Veranstaltung in Zukunft "Denkendorfer Musikantenfest" zu nennen.

 

Da immer wieder der Ruf nach Nachwuchs laut wird und ein aktiver Johann Schießl nicht mehr zur Verfügung steht, tritt man an den Bezirksdirigenten Johann Speth heran. Dieser erklärt sich dankenswerter Weise dazu bereit, Jungmusiker auszubilden, sofern ihn einige Musiker der Blaskapelle bei der Ausbildung unterstützen würden; und so beginnt man mit deren Schulung bereits Anfang 1991. 17 Jungen und Mädchen besuchen eifrig die Proben und können bereits bei der Adventsfeier des selben Jahres einige Stücke zum Besten geben.

 

1991 stirbt unser erster Chorleiter der 1975 gegründeten Männergesangsgruppe, H. Anton Gröger.

 

Im Jahre 1992 sowie erneut 1994 gestaltet die Denkendorfer Blasmusik, zusammen mit dem befreundeten Musikverein Denkendorf bei Stuttgart, in Meximieux (Süd-Frankreich) eine "Fête de là Bière". Dieses Spektakel findet nicht, wie bei uns gewohnt, in einem Bierzelt, sondern in einem riesigen Zirkuszelt statt.

Ebenfalls im Jahre 1992 stellt die Fa. Spengler den Akkordeon- und Orgel-Unterricht ein, Herr Böndl aus Kipfenberg übernimmt daraufhin die Akkordeon-Gruppe und H. Wolfgang Löntz leitet 1 Jahr die neu gegründete Keyboard-Gruppe, welche Ende 1993 von H. Alexander Koch aus Eichstätt übernommen wird. 

 

 

 

1993 wird die Posaunistin der Denkendorfer Blasmusik, Monika Schießl, beim Bezirks-Musikfest in Rennertshofen zur Musikkönigin des Mittelbayerischen Musikbundes gewählt, Michaela Zagler, ebenfalls heimische Musikerin, wird ihre Stellvertreterin.

Ein großes Ereignis für ganz Denkendorf ist der Besuch des ehemaligen sowjetischen Staatspräsidenten Michail S. Gorbatschow und seiner Frau Raissa am 26. Juli 1993. Unsere stellv. Musikkönigin Michaela Zagler überreicht ihm als Zeichen der Gastfreundschaft Salz und Brot.

 

 

1994 richtet der Musikverein das 24. Mittelbayerische Bezirksmusikfest aus. 3 Tage lang ist Denkendorf fest in der Hand der Blasmusikkapellen. Am Freitag veranstaltet die Raiffeisenbank einen Abend mit Prämien-Ziehung, bei dem die Donaumusikanten aufspielen, als Gaststar ist der Trompeter Stephan Mross anwesend.

Höhepunkt dieses Festes ist der Besuch einer russischen Militärkapelle. Christian Holtz hat wieder einmal seine Beziehungen spielen lassen und so kommen wir in den Genuß, daß diese Kapelle, kurz bevor die russische Besatzungsmacht endgültig Deutschland verläßt, noch eines der letzten Gastspiele in Denkendorf gibt. Als weitere Gastkapellen sind die Kapellen aus Thurmansbang/Bay. Wald und aus Denkendorf bei Stuttgart neben fast allen Kapellen des Musikbezirks Mittelbayern anwesend.

Gerne erinnert man sich an den überwältigenden Festzug mit dem Gemeinschaftschor von ca. 400 Musikanten am Meierhofhaus. Als Wermutstropfen bleibt im Rahmen dieses Festes zu vermerken, daß es die letzte Veranstaltung auf dem Denkendorfer Festplatz ist. Unser Ehrendirigent Johann Schießl kann an diesem Fest erfreulicherweise ebenfalls noch teilnehmen und kurz danach können wir seinen 90. Geburtstag miteinander feiern.

Ebenfalls im Jahre 1994 gibt es in der Vorstandschaft einen Wechsel. Für den ausscheidenden 2. Vorstand Peter Reinecke übernimmt Josef Dirnhofer dieses Amt. Noch im selben Jahr verstirbt unser Ehrendirigent und Gründer der Denkendorfer Blaskapellen, H. Johann Schießl, und wird unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Denkendorf beerdigt. Der Verein wird ihm sicherlich auf immer ein ehrendes Gedenken erweisen.

 

 

Im Jahre 1996 beim Bezirksmusikfest in Kipfenberg wird mit Susanne Lehner erneut eine aktive Musikerin der Denkendorfer Blasmusik zur Musikkönigin des Mittelbayerischen Musikbundes gewählt und hat, da im Jahr 1997 kein Musikfest stattfindet, dieses Amt sogar 2 Jahre inne.

Im gleichen Jahr treten 8 Jungmusiker aus der neu gegründeten Jugendkapelle aus. Die übriggebliebenen Musiker werden daraufhin in die Blaskapelle integriert und sind heute bereits ein fester Bestandteil der Kapelle.

 

 

Es bleibt zu vermerken, daß die Denkendorfer Kapellen bis dahin bei allen Bezirks-Musikfesten im Bezirk Mittelbayern vertreten waren.

 

Am Dorfgeschehen beteiligt sich der Verein alljährlich mit der Veranstaltung seines Musikantenfestes sowie durch Teilnahme am Faschingsumzug. Des weiteren wird jedes Jahr eine Adventsfeier sowie ein Jahresamt für die verstorbenen Mitglieder des Vereins, gestaltet von Männerchor und Blasmusik, abgehalten. Tradition hat ebenso das Spielen weihnachtlicher Weisen am Kriegerdenkmal vor der Christmette durch die Blaskapelle ebenso wie das Silvester-Singen der Männergesangsgruppe im Altersheim. Eine Selbstverständlichkeit ist für den Verein die Beteiligung an kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen jeglicher Art.

Sowohl bei Hochzeiten und an runden Geburtstagen, aber auch an Beerdigungen unserer Mitglieder - überall ist die Musikkapelle und oft auch die Gesangsgruppe im Einsatz. Um den Zusammenhalt innerhalb des Vereines zu fördern, werden alljährlich in den verschiedenen Abteilungen Grillfeste gefeiert, die Musikanten veranstalten oft im Herbst einen zünftigen Hüttenausflug, bei dem sich auch Sänger und andere Vereinsmitglieder gerne beteiligen können.

 

Am 29. und 30. Mai 1999 feiert der Musikverein  "80 Jahre Blasmusik in Denkendorf und 25 Jahre Musikverein Denkendorf". Bei einem Festakt am Samstag nachmittag in der Schulaula gratulieren Vertreter des Präsidiums des Musikbundes von Ober- und Niederbayern genauso wie Landrat Dr. Xaver Bittl und unser Schirmherr, Bürgermeister Josef Bienek. Geehrt werden langjährige Mitglieder, und am Abend ist musikalischer Höchstgenuss angesagt. Die aus Tschechien angereiste Kapelle "Mistrinanka" bietet Blasmusik in Vollendung und wird begeistert gefeiert. Dem Festgottesdienst am Sonntag wohnen zahlreiche Gläubige bei, und ein großartiges Bild bieten 40 Vereine und zahlreiche Gastkapellen beim Festumzug, dessen Höhepunkt der Musikantengruß vor dem Meierhofhaus ist. Zum Festausklang spielen die "Bavaria Buam" aus Eichstätt.

 

Eine erfolgreiche Ära beim Musikverein Denkendorf geht am 26. März 2000 zu Ende. Georg Binder legt sein Amt als Vorsitzender des Musikvereins in jüngere Hände. Aus den Neuwahlen für die Vorstandschaft geht folgendes hervor: Den 1. Vorsitz wird künftig Peter Lehner übernehmen, dem Michael Forster als 2. Vorstand zur Seite steht. Schriftführerin ist Monika Schießl, und die Kasse bleibt in bewährter Manier bei Helga Fuchs.

Georg Binder war bereits seit der Gründung des Vereins im Jahre 1974 im Vorstand vertreten. Zunächst als Schriftführer, dann von 1978 an als 2. Vorsitzender, und seit 1990, seit einem Jahrzehnt also, als Chef des Denkendorfer Musikvereins. "Georg Binder hat in idealistischer Weise zum Wohle des Vereins gewirkt", macht sein Nachfolger deutlich.

Auch unter dem neuen 1. Vorsitzenden und Musiker des Musikvereins Denkendorf, Peter Lehner, werden weiterhin alle traditionellen Veranstaltungen sowohl auf Vereinsebene sowie auch auf Gemeinde-Ebene musikalisch mitgestaltet. Dazu zählen weiterhin der alljährliche Faschings-Umzug in Denkendorf, kirchliche Anlässe, das an Fronleichnam stattfindende Musikantenfest des Musikvereins am Meierhofhaus sowie die Vereins-Weihnachtsfeier.

Ein musikalischer Höhepunkt im Jahr 2000 ist die Reise der Musiker im September nach Moskau, wo man auch gleichzeitig die standesamtliche Hochzeit unseres 1. Vorsitzenden, Peter Lehner, mit unserer Musikerin und Dirigenten-Tochter Michaela Zagler, nachfeiert. Sie haben sich am 23. Sept. 2009, direkt vor der Abreise nach Moskau, standesamtlich das Ja-Wort gegeben.

 

 

Ein zweiter musikalischer Höhepunkt folgt gleich nach der Rückkehr aus Moskau, weil die Musiker bereits am nächsten Tag, dem 28. Sept. 2000, wieder die Koffer packen und für drei Wochen auf Einladung des "Deutschen Club's" in Port Elizabeth nach Südafrika fliegen.


Die Gruppe spielt einige Oktoberfest-Veranstaltungen in der Kap-Region, beginnend in der Region um Kapstadt (Paarl / Somerset West). Auf Erkundungs-Touren werden die Sehenswürdigkeiten der Region besucht ( Tafelberg / Kap der Guten Hoffnung / Weinanbau-Güter). Mit dem Bus wird dann eine mehrtägige Reise vom West-Kap über die „Kleine u. Grosse Karoo“ im Landesinneren bis zum Ost-Kap nach Port Elizabeth unternommen. Musikalische Auftritte gibt es dabei in Oudtshoorn, der Stadt der Strauße, auf der Summerhill-Ananas-Farm bei Bathurst sowie in Middelburg, Graaf-Reinet und schließlich Port Elizabeth. Auch der Addo-Elefanten-Nationalpark wird besucht. Diese Reise wird für alle Teilnehmer unvergessen bleiben.



Am 21. Okt. 2000 feiert die Männergesangsgruppe des Musikvereins unter ihrem Chorleiter Arno Hornung ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst u. anschliessender weltlicher Feier beim "Postwirt". Als Gastchöre gratulieren der Zandter und der Kasinger Männerchor.



Am 30. März 2001 wird mit unserem Dirigenten Claus Zagler auch musikalisch dessen 50. Geburtstag gefeiert.

 

 

Beim Maifest 2001 in Denkendorf/Württ. wird musikalisch weiterhin die bestehende Freundschaft mit dem dortigen Musikverein gepflegt.

Ende August 2001 gestaltet unsere Musikkapelle musikalisch 1 Woche lang das Septemberfest in Carrara / Italien, der Partnerstadt von Ingolstadt, mit.

Die Männergesangsgruppe macht Anfang Oktober 2001 ihren Ausflug in den Bayerischen Wald und Oberösterreich.

Im Herbst nehmen einige unserer Musiker zum 1. Mal bei einem Bläserseminar für „Altbayerische Blasmusik“ am Ammersee teil, das von Karl Edelmann abgehalten wird. Weitere Teilnahmen in den darauffolgenden Jahren folgen.

Im August 2002 fährt die Männergesangsgruppe bei ihrem Ausflug 3 Tage in den Schwarzwald.

Im Nov. 2002 führt der Ausflug des Musikvereins ins Auto- u. Technikmuseum nach Sinsheim.

 

In der Jahreshauptversammlung des Musikvereins am 30. März 2003 ergibt sich bei den Neuwahlen der Vorstandschaft eine Veränderung. Der bisherige 2. Vorsitzende, Michael Forster, stellt sein Amt nach 3 Jahren wieder zur Verfügung. Zum neuen 2. Vorsitzenden wird  Michael Rill gewählt. 1. Vorsitzender bleibt Peter Lehner, ebenfalls bestätigt wird Helga Fuchs als Vereinskassierin sowie Monika Schießl als Schriftführerin. 1. Vorsitzender Peter Lehner stellt in der Versammlung auch Herrn Armin Rohsmanith aus Mendorf vor, mit dessen Musikschule künftig die Ausbildung von Jungmusikern in unserem Verein neu begonnen werden soll. Es haben ca. 10 Jugendliche ihr Interesse zum Erlernen eines Blasinstrumentes bekundet. 

Im Juni 2003 führt eine Fahrt mit dem SPD-Ortsverein Denkendorf unsere Musiker nach Berlin.

Die Männergesangsgruppe unternimmt im September 2003 einen Ausflug nach Sachsen (Dresden / Elbsandsteingebirge).

Auf Einladung des „Russischen Hauses für Wirtschaft und Kultur“ treten unsere Musiker im Juni 2004 erneut mit ihrer Musik in Berlin auf.

Im Juli 2004 nimmt der Musikverein Denkendorf beim Bezirksmusikfest in Dietmannsried (Allgäu-Schwäbischer Musikbund) teil.

Der Ausflug der Männergesangsgruppe im September 2004 führt an Rhein und Mosel.

Die Musikanten fahren beim Vereins-Ausflug Ende Oktober 2004 nach Mähren zur Blaskapelle „Mistrinanka“, die dort einen Abend nur für uns aufspielt. Der Gegenbesuch ist ein kleines Dankeschön für deren musikalischen Auftritt 1999 beim 25-jährigen Jubiläum des Musikvereins Denkendorf.

Um eine musikalische Gemeinschaft der Jungmusiker zu fördern, die sich seit 2003 durch die Musikschule Rohsmanith in Einzel-Ausbildung befinden, wird auf Drängen des Vorsitzenden Peter Lehner bei der Jahreshauptversammlung 2005 beschlossen, sich um einen Leiter eines künftigen Jugend-Blasorchesters zu bemühen. Bereits im Juni erklärt sich Alfred Fürst, Musiklehrer der Musikschule Rohsmanith, bereit, als Ausbilder u. Dirigent dafür zu fungieren. Im Juli findet dazu noch ein öffentlicher Informationsabend statt.

Anfang September 2005 fährt eine Denkendorfer Delegation, begleitet von den Musikanten und dem Polizeichor aus Nürnberg, erneut nach Moskau, um dort das 25-jährige Bestehen der Freundschaft des Moskauer Zentral-Bezirkes „Krasnaja Presnja“ mit der Gemeinde Denkendorf zu feiern.

Eine Woche später führt der Ausflug der Männergesangsgruppe nach Kärnten / Österreich.

Ende September 2005 fährt der Musikverein Denkendorf nach Einladung zur Musikkapelle Moosbrunn in Niederösterreich und spielt dort zu deren Oktoberfest auf.

Eine weitere Fahrt nach Berlin steht für unsere Musikanten bereits im Oktober 2005 an. Unsere Blasmusik spielt beim 80-jährigen Bestehen des „Russischen Zentrums für Internationale Wissenschaftliche und Kulturelle Zusammenarbeit“. 

In der Weihnachtsfeier des Musikvereins am 10. Dezember 2005 wird der ehemalige 1. Vorsitzenende des Vereins, Josef  Götz, zum Ehren-Vorsitzenden ernannt. Die Neuwahl der Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung 2006 bringt keine Veränderungen.


Bleibende Eindrücke hinterlässt der Ausflug der Männgergesangsgruppe im Juni 2006 in die Schweiz, insbesondere die Fahrt mit dem Bernina-Express bleibt unvergesslich.

Die reiselustigen Denkendorfer Musikanten gehen Ende September 2006 wieder auf die Reise. Anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft der Gemeinde Denkendorf / Württ. mit ihrer Partnerstadt Meximieux in Süd-Frankreich fährt man bereits zum 3. Mal nach Meximieux und spielt dort im Bierzelt auf.

Auch unser zweiter ehemaliger 1.Vorsitzender des Musikvereins Denkendorf, H. Georg Binder, wird auf der Weihnachtsfeier am 16. Dezember 2006 zum Ehren-Vorsitzenden ernannt.

Anfang Mai 2007 fahren 3 Sänger aus der Männergesangsgruppe nach Cottbus und wirken bei der Produktion und Live-Sendung  „Deutschland singt“ mit Gunther Emmerlich mit.

Zum ersten Mal führt eine einwöchige Reise Ende Mai 2007, zusammen mit dem Denkendorfer Ortspfarrer Franz Glötzner, nach Rom / Italien. Höhepunkt dabei ist das musikalische Mitwirken der Denkendorfer Blasmusik bei einer Papst-Audienz auf dem Petersplatz in unmittelbarer Nähe von Papst Benedikt XVI.




Nach längeren, vorausgehenden Verhandlungen unseres 1. Vorsitzenden, Peter Lehner, mit der Schulleitung der Denkendorfer Hauptschule bezüglich eines neuen Probenraumes für die Musiker, kann bis Ende 2007 ein erfolgreicher Abschluss erzielt werden. Nach 38 Jahren verlassen  die Musikanten nach Weihnachten 2007 die alten Probenräume im Untergeschoss der jetztigen Denkendorfer Standort-Feuerwehr und ziehen um in den neuen Probenraum in der Hauptschule Denkendorf. Das gleiche gilt auch für die Männergesangsgruppe. Für den musikalischen Einzel-Unterricht steht dort auch noch ein zweiter, kleinerer Probenraum zur Verfügung.

Mitte September 2007 führt der Ausflug der Männergesangsgruppe nach Prag und Karlsbad / Tschechien.

Nachdem eine erneute Werbekampagne für  interessierte Jungmusiker zur Unterstützung eines Jugend-Blasorchesters erfolglos verläuft und auch das Interesse einiger bisheriger Jungmusiker nachlässt, muss die bisherige Gruppe leider wieder aufgelöst werden. Weiterhin interessierte Jungmusiker versucht man, allmählich in die Stammkapelle zu integrieren.

Musikalischer Höhepunkt im Terminkalender der Musikanten 2008 ist das 33. Mittelbayerische Bezirksmusikfest in Denkendorf. Es findet damit bereits zum 4. Mal in Denkendorf statt. Bei hochsommerlichem Wetter nimmt das Fest einen harmonischen Verlauf. Bei  der Wahl zur Mittelbayerischen Bezirks-Musikkönigin wird unsere Klarinettistin Christina Schaar aus vier Bewerberinnen zur stellv. Musikkönigin gewählt.

 

 

Mitte August 2008 unternimmt die Männergesangsgruppe einen dreitägigen Ausflug in den Harz und fährt dabei auch auf den „Brocken“.

Die Neuwahlen der Vorstandschaft und des Vereinsausschusses in der Jahreshauptversammlung des Musikvereins am 15. März 2009 bringen erneut Veränderungen. Der bisherige 1. Vorstand, Peter Lehner, stellt sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung. Zum neuen 1. Vorstand wird der bisherige stellv. Vorstand Michael Rill, gewählt. Neuer stellv. Vorstand wird Alexander Weber. Vereins-Kassierin Helga Fuchs und Schriftführerin Monika Schießl werden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Erstmals nimmt die Denkendorfer Blasmusik im Mai 2009 bei den Wertungsspielen des Musikbezirks Mittelbayern in Pfaffenhofen/Ilm in der Kategorie „Traditionelle Blasmusik“ teil und erreicht dabei als einzige Kapelle das Prädikat „Mit ausgezeichnetem Erfolg“.

 

Eine grosse Reise steht für die Musikanten wieder im Juni 2009 an. Mit einer Kriegervereins-Delegation aus Denkendorf, angeführt von ihrem 1. Vorsitzenden und Initiator aller bisherigen Russland-Reisen, Christian Holtz, wird zunächst wieder Moskau besucht. Eine feierlichen Kranz-Niederlegung im Soldaten-Friedhof „Lublino“ gestaltet die Denkendorfer Blasmusik. Nach 3 Tagen fliegt man erstmals weiter nach Wolgograd, dem früheren Stalingrad. Zum Gedenken an des Ende des 2. Weltkrieges nimmt unsere Delegation an zwei weiteren feierlichen Kranz-Niederlegungen teil, und zwar am „Platz der Gefallenen Kämpfer“ sowie im „Saal des Ruhmes“ auf dem Mamajew-Hügel. In der Nähe steht auch die imposante, 137 m hohe Skulptur „Mutter Heimat ruft“. Weitere Aktionen sind eine musikalische Schifffahrt auf der Wolga mit unserer Blasmusik sowie ein musikalischer Feld-Gottesdienst auf dem Soldaten-Friedhof  „Rossoschka“.

 

 
Liechtenstein und Vorarlberg / Österr. sind im September 2009 das Ziel des Ausfluges der Männergesangsgruppe.

Die Musikanten machen nach einigen Jahren Pause Anfang Oktober 2009 wieder einen Hüttenausflug, der sie auf die „SonnenAlm“ unterhalb der Kampenwand / Chiemgau führt.

Nach mehr als 10 Jahren werden im Mai 2010 neue Aufnahmen der bis dato bestehenden Männergesangsgruppe gemacht.

 

maennergesang2010

 

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Nach ca. 17 Jahren beendet Musiklehrer Alexander Koch aus Eichstätt im Juli 2010 die Ausbildung von Musikschülern beim Musikverein Denkendorf. 

Der 3-tägige Ausflug der Männergesangsgruppe führt im September 2010 in die Wachau/Österreich.

 

In der Jahreshauptversammlung des MVD am 20.03.2011 wird beschlossen, dass man künftig bereits ab Geburt Mitglied im Musikverein werden kann. Bisher war dies erst ab dem 18. Lebensjahr möglich.

 

Bereits zum 2. Mal begleitet die Denkendorfer Blasmusik vom 12.06.-17.06.2011 (Pfingstwoche) den ortsansässigen Pfarrer Franz Glötzner auf einer weiteren Pilgerreise nach Rom. Höhepunkt für die Musiker ist dabei natürlich wieder die musikalische Mitgestaltung einer Papst-Audienz unseres „bayerischen“ Papstes Benedikt XVI. auf dem Petersplatz. Als eine von nur zwei anwesenden Blaskapellen hat man diesmal die Gelegenheit, die Musikinstrumente ausgiebig erklingen zu lassen, was auch mit grossem Applaus bedacht wird.

 

Rom2011

 

2011 geht im MVD auch eine einzigartige, glanzvolle und erlebnisreiche Dirigenten-Ära zu Ende. Nachdem der bisherige Dirigent Claus Zagler bereits Ende 2010 angekündigt hat, sein Dirigentenamt nach sage und schreibe 35 Jahren in jüngere Hände legen zu wollen, ist es gelungen, mit Susanne Lehner eine eigene, langjährige Musikerin der Blaskapelle als künftige neue Dirigentin zu gewinnen. Die 39-jährige Flügelhornistin spielt bereits seit Ihrer Kindheit aktiv in der Blaskapelle. Ihr zuerst erlerntes Instrument ist das Tenorhorn, später kommen auch noch Alphorn und die „Steirische“ dazu.

Beim Musikantenfest am 26.06.2011 erfolgt auch die offizielle Dirigentenstab-Übergabe von Claus Zagler an seine Nachfolgerin Susanne Lehner.

 

Lehner_Zagler_Stabbergabe

 

Am 19. Febr. 2012 sorgt unsere Blaskapelle für großes Staunen beim Denkendorfer Faschingszug am Faschingssonntag. Erstmals als "Denkendorfer Guggamusi" in Pharaonenkleidern und -masken bietet sie den Zuschauern ein prächtiges Bild, was auch mit viel Applaus an die Truppe belohnt wird. 

 

                

 

            

 

 

                     

 

 

          

 

Am 25. März 2012 ergeben sich in der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Denkendorf  im Gasthof " Lindenwirt" bei den Neuwahlen der Vorstandschaft und des Vereinsausschusses einige Änderungen. Der bisherige stellv. Vorstand Alexander Weber stellt sein Amt zur Verfügung. Als neuer stellv. Vorstand wird aus der Männergesangsgruppe Dieter Vielberth gewählt. Wiedergewählt werden als 1. Vorstand Michael Rill, als Kassierin Helga Fuchs und als Schriftführerin Monika Schießl. Alexander Weber ersetzt künftig als neuer Kassenprüfer den von diesem Posten zurückgetretenen Michael Forster.

Auch in den Vereinsausschuss werden 3 neue Mitglieder gewählt: Claus Zagler, Christina Werler und Lorenz Reigl.

 

Nach 12 Jahren werden am 1. Mai 2012 an vier markanten Punkten im Denkendorfer Ortsbild wieder neue Bilder der "Denkendorfer Blasmusik" gemacht. In der Blaskapelle spielen derzeit 13 Musiker und 14 Musikerinnen (incl. Dirigentin).

 

Denkendorfer Blasmusik 2012 zwischen den BeggamichBurgen

 

Denkendorfer Blasmusik 2012

 

Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft im Musikverein Denkendorf in der Jahreshauptversammlung am 25. März 2012 ergibt sich auf einer Position eine Änderung. Der bisherige stellvertretende Vorstand Alexander Weber stellt sein Amt zur Verfügung. Als neuer stellvertretender Vorstand wird aus der Männergesangsgruppe Dieter Vielberth gewählt. In Ihren Ämtern bestätigt werden als 1. Vorstand Michael Rill, als Kassier Helga Fuchs und als Schriftführerin Monika Schießl.

Als einzige Musikkapelle des Musikbezirks Mittelbayern und auch zum ersten Mal überhaupt bei einem Landesmusikfest nimmt der Musikverein Denkendorf am 20. Mai 2012 beim Festzug des 11. Bayerischen Landesmusikfestes in Weilheim/Obb. teil.

Erstmals seit Bestehen der Denkendorfer Blasmusik wird auf Initiative von Dirigentin Susanne Lehner Anfang Oktober 2012 auf der Burg Trausnitz/Opf. ein Probenwochenende abgehalten.

 

Trausnitz

 

Nachdem Arno Hornung 25 Jahre lang die Männergesangsgruppe im Musikverein Denkendorf geleitet hat, stirbt er am 11. Dezember 2012 im Alter von 64 Jahren. Sowohl der Musikverein als auch die Männergesangsgruppe sind Ihm zu großem Dank verpflichtet und werden Ihm ein stetes Andenken bewahren.

 

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Nach einem Musik-Aufnahmetag einige Wochen zuvor und zwei vorausgegangenen Probentagen in der Ingolstädter „Saturn-Arena“ nimmt die Denkendorfer Blasmusik mit Dirigentin Susanne Lehner am 15. Juni 2013 bei der erstmaligen Live-Sendung des „Musikantenstadl´s“ mit Moderator Andy Borg aus der „Saturn-Arena“ in Ingolstadt teil.

Es sind für uns Musikanten bleibende Eindrücke, sowohl die Entstehung als auch die Live-Sendung des „Musikantenstadl´s“ aktiv miterlebt haben zu dürfen.


 

Am 24. November 2013 veranstaltet der Musikverein Denkendorf auf Initiative seiner Dirigentin Susanne Lehner mit der „Denkendorfer Blasmusik“ zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in der Turnhalle der Denkendorfer Volksschule ein Benefizkonzert zugunsten von „Sternstunden-Wir helfen Kindern“.
Als Moderator des Konzertabends fungiert in seiner bekannt humorigen Art dankenswerterweise unser Ehrendirigent des MON-Musikbezirkes „Mittelbayern“, Herr Gerhard Julius Beck aus Eichstätt. Zwei Stunden lang wird den ca. 200 Zuhörern bodenständige traditionelle Blasmusik geboten. Ein nie erwarteter Spendenerlös von mehr als 2500,- € und rundum zufriedene Gesichter runden den überaus gelungenen Abend ab und lassen auf eine Fortsetzung hoffen.

 

 

Am 28. Januar 2014 stirbt unser Ehrenvorstand des Musikvereins sowie Mitbegründer der Männergesangsgruppe, H. Josef Götz, im Alter von 78 Jahren.

 

 

Am Pfingstwochenende 2014 (07./08. Juni) wird das 40-jährige Vereinsjubiläum des Musikvereins Denkendorf 2 Tage lang bei herrlichstem Sonnenschein ausgiebig am Meierhofhaus gefeiert. Nach einem einstündigen Eröffnungs-Standkonzert unserer Freundschaftskapelle Denkendorf/Württ. am frühen Samstagabend spielt dann ab 19.00 Uhr Karl Edelmann mit seiner „Altbairischen Blasmusik“ auf der Freiluftbühne vor dem Meierhofhaus bis in die späten Abendstunden groß auf.

 

 

Während des Abends kann 1. Vorstand Michael Rill auch erstmals 15 Gründungsmitglieder sowie 4 weitere Mitglieder für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit mit Urkunden ehren. Auch für 25-jährige Treue zum Verein werden 5 Mitglieder geehrt. 

 

 

Der Festsonntag beginnt mit einem Weißwurst-Frühschoppen am Festplatz, anschließend werden die anwesenden Vereine in einem Kirchenzug in die Pfarrkirche und danach wieder zum Festplatz zurückgespielt. Um 14.00 Uhr erreicht unser Vereinsjubiläum dann mit einem großen Festzug durch den Ort sowie einem anschliessenden Gemeinschaftschor aller anwesenden 6 Blaskapellen am Meierhofhaus seinen Höhepunkt. Als Gastkapellen sind anwesend: Musikverein Denkendorf/Württ., Stadtkapelle Eichstätt, Kolpingia Gerolfing, Blaskapelle Kipfenberg und die Schambachtaler Jugendkapelle. 

Die Denkendorfer Blasmusik mit Dirigentin Susanne Lehner beim Einmarsch zum Festplatz am Meierhofhaus:

 

 

 

Musikantengruß aller anwesenden Blaskapellen vor dem Meierhofhaus nach dem Geimeinschaftschor. Der Abend klingt gemütlich mit unserer Denkendorfer Blasmusik aus.

 

Bei der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Denkendorf mit Neuwahlen  werden am 15. März 2015 im Gasthof "Lindenwirt"  alle bisherigen Vorstands- und Vereinsausschuss-Mitglieder wiedergewählt.

 

Im Vorfeld des Konzerts von Bob Ross und seinem Ensemble „Blechschaden“ am 24. Mai 2015 in der Denkendorfer Turnhalle, bei dem auch unsere Blasmusik mitwirkt, besucht uns der Stardirigent am 04. März 2015 spontan in unserem Probenraum zu einer „Spaß-Musikpobe“, die von den Musikern begeistert angenommen wird. In seiner bekannt humorigen Art entsteht mit ihm am Ende dieser „Spaß-Musikprobe“ dieses Gemeinschaftsfoto.

 

 

Am 27. Nov. 2015 veranstaltet die Denkendorfer Blasmusik ihr 2. Benefizkonzert zugunsten der Aktion "Sternstunden-Wir helfen Kindern" in der Denkendorfer Turnhalle. Als Moderator fungiert wieder H. Gerhard Julius Beck aus Eichstätt.

 

 

Am 8. Juli 2016 bringen sowohl die Blaskapelle als auch die Männergesangsruppe unserem Ehrenvorstand, H. Georg Binder, zu seinem 80. Geburtstag ein Geburtstags-Ständchen dar.

                                                           

                                                       

 

Am 25. August 2016 spielt unsere Blaskapelle bei der feierlichen Eröffnung des "Dinosaurier-Park Altmühltal" in der Nähe von Dörndorf (Gemeinde Denkendorf). 

 

                                                  

 

                                                  

 

Am 1./2. Oktober 2016 fährt die Blaskapelle nach mehreren Jahren Pause wieder einmal zu einem 2-tägigen Wochenend-Hüttenausflug in die bayerischen Berge, und zwar auf die "Tutzinger Hütte" in der Nähe der "Benediktenwand". Da darf natürlich ein zünftiger Hüttenabend mit Blasmusik nicht fehlen.

                                                      Hüttenausflug 2016

 

Am Neujahrstag 2017 spielt zum 20. Mal das Alphorn-Quartett am Hartmannsgrüner Kreuz, das von unserem ehemaligen Vorstand Josef Götz aufgestellt wurde.

 

 

7. - 15. Mai 2017: Nach 1983 und 1985 reist eine kleinere Gruppe der "Denkendorfer Blasmusik" bereits zum 3. Mal mit Christian Holtz und einer Abordnung aus der bayerischen Wirtschaft und Politik nach China. Angeführt wird die Delegation vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Anlass des Besuches ist die 30-jährige Partnerschaft zwischen Bayern und der chinesischen Provinz Shandong, die am 9. Juli 1987 vom damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß sowie dem Vize-Gouverneur Herrn Shizong im Münchner Prinz-Carl-Palais schriftich besiegelt wurde. 

Als erster Programmpunkt steht der Empfang der bayerischen Delegation mit unserer Blaskapelle in der deutschen Botschaft in Peking auf dem Programm, wo sie im Botschaftsgarten bis in den Abend zünftig aufspielt. Am 3. Tag fährt der ganze Tross dann mit einem chinesischen Hochgeschwindigkeitszug von Peking in die 406 km entfernte Provinzhauptstadt von Shandong, nach Jinan. Dort leben ca. 3,5 Millionen Einwohner. Unsere Blaskapelle spielt auch dort beim Empfang durch Provinz-Gouverneur Gong Zheng in der "Goldenen Halle" des Hotels sowie danach bei der eigentlichen Partnerschaftsfeier. Nach Geschenkübergaben werden eine Bilderausstellung und Filmberichte über die letzten 30 Jahre zur Partnerschaft gezeigt. Zum Abschluß wird noch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag trennen sich die Wege der Teilnehmer. Während die Delegation aus Wirtschaft und Politik weiterreist in die Hafenstadt und Bier-Metropole Qingdao, fahren unsere Musiker/-innen mit dem Zug wieder zurück nach Peking, um dort noch 3 Tage lang die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt zu erkunden. So werden unter anderem die "Chinesische Mauer", das Olympiastadion mit seinem Panoramaweg auf dem Dach, die "Verbotene Stadt" und die historischen Straßen Alt-Pekings mit ihren Geschäften, Restaurants und Musikkneipen besichtigt.

 

                                                                          

 

                                    

 

 

 

 

27.-29. Okt. 2017: Als Vorbereitung für das 3. Benefizkonzert reist unsere Blaskapelle zu einem Proben-Wochenende nach Thüringen. Am Südwestrand des Thüringer Waldes befindet sich dort im kleinen Ort Schnett / Lkr. Hildburghausen auf dem Simmersberg die älteste Jugendherberge Thüringens. Sie verfügt über ein großes Außengelände mit einer prächtigen Aussicht ins Thüringische und Fränkische. Nach intensiven Probenphasen tagsüber wird am Samstagabend auch ein kleiner Abstecher nach Suhl gemacht.

 

                                                       

 

 

 

   

Zum ihrem 3. "Sternstunden"-Benefizkonzert lädt die "Denkendorfer Blasmusik" am frühen Abend des 10. Nov. 2017 ihre Gäste wieder in die Denkendorfer Schulturnhalle ein. Sie erspielt dabei erneut einen beachtlichen Spendenerlös für den guten Zweck. Moderiert wird der Konzertabend wieder von Gerhard Julius Beck aus Eichstätt. 

                                          

 

 

 

 

Am 11. März 2018 werden in der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Denkendorf im Gasthof "Lindenwirt" bei den Neuwahlen der Vorstandschaft alle bisherigen Vorstands-Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Somit fungieren weiterhin als 1. Vorstand Michael Rill, als stellv. Vorstand Dieter Vielberth, als Vereins-Kassierin Helga Fuchs und als Schriftführerin Monika Schießl. 

Lediglich bei den Neuwahlen des Vereinsausschusses kommt es zu zwei Änderungen. Ehrenvorstand Georg Binder sowie Lorenz Reigl stellen ihre Posten zur Vergfügung. Neu in den Ausschuss gewählt werden die beiden Musiker Ruth Pritschet und Andreas Fuchs.

 

Beim traditionellen Musikantenfest unseres Musikvereins am 31. Mai 2018 (Fronleichnam) gibt es einen besonderen Anlass zu feiern, nämlich die 40-jährige Freundschaft mit dem Musikverein Denkendorf 1913 e.V. aus Baden-Württemberg (Lkr. Esslingen). Natürlich sind unsere Musikfreunde aus dem Schwabenland dazu in unser bayerisches Denkendorf angereist, um diesen Anlass gebührend mit uns zu feiern und auch den Festabend am Meierhofhaus musikalisch mitzugestalten.

 

                     

 

Unsere Musikfreunde aus Denkendorf/Württ. eröffnen musikalisch den Freundschafts-Abend bei unserem Musikantenfest am späten Nachmittag und spielen für die Gäste bis in den frühen Abend auf der Naturbühne vor dem Meierhofhaus. Auch das schöne Wetter sorgt dafür, daß sich der kleine Festplatz vor dem Meierhofhaus rasch mit Besuchern füllt und diese sich bei einer guten Brotzeit, Getränken und Blasmusik und dem Ambiente ringsherum wohlfühlen.

 

           

 

Nach dem musikalischen Auftakt durch unsere schwäbischen Musikfreunde spielt dann ab dem frühen Abend unsere "Denkendorfer Blasmusik" weiter, und das zunächst ebenfalls auf der Naturbühne.

Zwischendurch nutzt 1. Vorstand Michael Rill die Gelegenheit, hochrangige Ehrungen an drei Personen vorzunehmen. Dabei erhalten die beiden Musiker Claus Zagler (auch Ehrendirigent des Musikvereins) und Leo Jakob die Musiker-Ehrennadel des BBMV (Bayerischer Blasmusikverband) für 60 Jahre aktives Musizieren sowie Ehrenvorstand Georg Binder nach seinem altersbedingten Rückzug die Verdienstmedaille in Diamant des BBMV für 44-jähriges Wirken als Vereins-Funktionär des Musikvereins in verschiedensten Funktionen, davon unter anderem 12 Jahre als 2. Vorstand und 10 Jahre als 1. Vorstand des Musikvereins.

 

                                            

       (v. li. n. re.: Andreas Fuchs, Leo Jakob, Claus Zagler, 1. Vorstand Michael Rill, Ehrenvorstand Georg Binder, Bezirksleiter Sebastian Langwieser)

 

Gegen 22.00 Uhr allerdings wird der Festabend jäh unterbrochen durch ein heftiges Gewitter. Doch unsere Musiker lassen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Schnell wird alles Wichtige ins Trockene gebracht und anschließend kurzerhand in einem der Partyzelte bis Mitternacht für die verbliebenen  "eingefleischten" Gäste weitergespielt.

 

Am 29. Dez. 2018 werden beim Vereins-Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder des Musikvereins durch die Männergesangsgruppe erstmals drei Teile (Kyrie, Sanctus, Agnus Dei) der noch unvollendeten Dankesmesse, die von Sänger Gerhard Meier aus Zandt getextet und vom Denkendorfer Organisten Andreas Alberter in Noten gesetzt worden ist, gesungen.

 

Am 20. Juni 2019 (Fronleichnam) kann der Musikverein Denkendorf bei seinem traditionellen Musikantenfest am Meierhofhaus gleich zwei runde Jubiläen feiern. Zum einen ist das die Gründung der ersten Blaskapelle in Denkendorf im Jahre 1919, also vor 100 Jahren, und zum zweiten die ursprüngliche Gründung der bis heute bestehenden Blaskapelle im Jahre 1969, also vor 50 Jahren. Für die musikalische Unterhaltung des Festabends wird dazu extra die Blaskapelle "Volles Rohr Blech" (wie der Name schon sagt: ohne Holz-Register!) aus der Nähe von Cham/Opf. engagiert. Die 7 jungen Vollblut-Musiker zünden dabei bis in die späte Nacht ein "Feuerwerk der Blasmusik" für alle Anwesenden ab. 

Durch einen 45-minütigen Gewitterregen vor dem Beginn des Festabends muss man sich noch Sorgen machen, ob alles nach Plan verlaufen kann. Doch pünktlich zum Beginn des Festabends um 18.00 Uhr hat es sich ausgeregnet. Das Wetter wird schön und es kann ausgiebig mit dem Musikverein und der Festkapelle das doppelte Jubiläum gefeiert werden.  

                                                                                                                                                                              

 

In den frühen Abendstunden kann der Musikverein auch wieder 4 verdiente Musiker für ihre langjährige, aktive Musikantenzeit ehren. Es sind dies für 40 Jahre: Monika Schießl (Posaune) und Peter Lehner (Trompete). Ein ganz besonderes Jubiläum können Vereins-Kassierin Helga Fuchs (Flügelhorn) und der 1. Vorstand Michael Rill (Klarinette) feiern. Beide sind seit der Gründung der heutigen Kapelle im Jahre 1969, also seit 50 Jahren, aktive Musiker in der Blaskapelle. Dazu wird beiden im Namen des Bayerischen Blasmusikverbandes (BBMV) nebst Urkunde auch die "Ehrennadel des BBMV für 50-jähriges aktives Musizieren" verliehen. Die Ehrung wird vorgenommen von Ehrendirigent Claus Zagler und Bezirksleiter Sebastian Langwieser.

 


(v. li. n. re.: 2. Vorstand Dieter Vielberth, Monika Schießl, 1. Vorstand Michael Rill, Vereinskassierin Helga Fuchs, Peter Lehner, Ehrendirigent Claus Zagler, Bezirksleiter Sebastian Langwieser)

 

In einem besonderen, abendlichen Ambiente, mit unserer Festkapelle "Volles Rohr Blech" am Meierhofhaus, klingt ein wunderschöner Musikantenfest- u. Jubiläumsabend stimmungsvoll aus.

    

 

Am 21. Sept. 2019 unternimmt die Männergesangsgruppe auf Initiative ihres Sängers Alfons Geyer einen eintägigen Ausflug der ausgefalleneren Art. Am frühen Morgen startet die Truppe vom Bahnhof Kinding aus mit dem Zug Richtung München und dann weiter nach Agatharied zur Besichtigung der "Destillerie Lantenhammer" und anschließend der "Destillerie Slyrs" in Neuhaus/Schliersee. In Agatharied gibt´s zum Dank an den Firmenchef natürlich ein Gesangsstück. Auf dem Heimweg am Abend wird noch ein Brotzeit-Zwischenstopp im Augustiner-Biergarten in München gemacht.

 

 

 

Am 10. Nov. 2019 veranstaltet der Musikverein Denkendorf in der Schulturnhalle in Denkendorf sein 4. Benefizkonzert zugunsten der "Sternstunden-Wir helfen Kindern". Neu ist bei diesem Konzert, daß es nicht nur durch die Blaskapelle mit ihrer Dirigentin Susanne Lehner gestaltet wird, sondern erstmals auch mit dem Denkendorfer Kirchenchor unter der Leitung ihres Dirigenten Andreas Alberter. Musikalisch unterstützt wird der Kirchenchor durch die Konzert-Harfenistin Beate Fürbacher. Für die Moderation des Konzertabends hat sich Dominik Glöbl, bekannt als Moderator vieler volkstümlichen Sendungen des Bayerischen Rundfunks, dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Ca. 300 Zuhörer erleben einen überaus gelungenen Konzertabend, bei dem auch ein neuer Rekord-Spendenerlös für "Sternstunden-Wir helfen Kindern" erzielt wird.

 

 

 

 

                                                         

   

Ab Mitte März 2020 erlebt das ganze öffentliche Leben und damit auch die Kultur- u. Musikszene weltweit die Ausbreitung des Corona-Viruses mit seinen Mutationen. Mund-/Nasen-Schutzmasken, strenge Hygiene- u. Abstandsregeln treten nach und nach in kraft und führen so auch  zum fast kompletten Ausfall der Kultur- u. Musikszene. So muß auch unsere Blaskapelle und die Männergesangsgruppe ihren Proben- u. Auftrittsbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen. Fast alle Veranstaltungen werden abgesagt. Im Sommer kann nach Lockerungen der Corona-Pandemie-Beschränkungen wenigstens der Probenbetrieb der Blaskapelle, meistens im Freien, wieder aufgenommen werden, ehe nach Verschärfungen der Beschränkungen Ende Oktober 2020 das Proben wieder auf unbestimmte Zeit eingestellt werden muß. 

 

                                                              

                              

 

                                                        

 

Nach langen, musikalisch entbehrungsreichen 7 Monaten, kann nach Lockerungen der Pandemie-Beschränkungen Ende Mai 2021 der Probenbetrieb zunächst bei der Blaskapelle und 6 Wochen später auch bei der Männergesangsgruppe wieder aufgenommen werden. Da ein Ende der Corona-Pandemie in naher Zukunft nicht abzusehen ist, werden auch weiterhin keine größeren musikalischen Veranstaltungen stattfinden können. Somit bleibt vorerst in erster Linie nur wieder der Probenbetrieb für die Musiker der Blaskapelle und für die Sänger der Männergesangsgruppe.

 

Am 23. Juni 2021 erhalten alle männlichen Musikanten der Blaskapelle in einer Musikprobe als Ergänzung zur bisherigen Musikertracht erstmals auch neue Trachten-Westen.

 

Am 20. Juli 2021 verstirbt ganz plötzlich und unerwartet der stellv. Vorstand des Musikvereins Denkendorf und aktives Mitglied der Männergesangsgruppe, H. Dieter Vielberth, im Alter von 57 Jahren. Sein Tod reißt ein schmerzliches Loch in den Musikverein und in den Männerchor. Beide sind ihm zu großem Dank verpflichtet und werden ihm ein stetes Andenken bewahren.

 

                                                                                         

 

 

 

                                                                      

                  

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